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Barrierefreiheit Fernbus

Mit dem Rollstuhl im Fernbus: Alle Infos für behinderte Fahrgäste

Barrierefreiheit im FernbusBereits vor der Liberalisierung der Fernbusse zu Beginn des Jahres 2013 galt die Barrierefreiheit als eine der signifikantesten Hürden für den jungen Markt. Um zu gewährleisten, dass möglichst alle Fahrgäste einfach und bequem mit dem Fernbus verreisen können, wurde das Personenbeförderungsgesetz noch im Jahr 2012 erweitert. Allerdings gibt es trotz der rechtlichen Rahmenbedingungen noch zahlreiche Problemfelder und Ungenauigkeiten. Diese führen dazu, dass die verschiedenen Fernbus-Anbieter das Thema Barrierefreiheit auf unterschiedlichste Art und Weise angehen.
 

Rechtliche Rahmenbedingungen

Um den Fernbus-Anbietern Zeit zu geben, den jungen Markt kennenzulernen und den Fernbus als Reisealternative zu etablieren, sah die Neuregelung des Personenbeförderungsgesetzes aus dem Jahr 2012 zwei Phasen auf dem Weg zur Barrierefreiheit vor. Seit Januar 2016 haben die Busunternehmen dafür Sorge zu tragen, dass jedes Neufahrzeug barrierefrei ausgestattet ist und über mindestens zwei Rollstuhlstellplätze verfügt. Altfahrzeuge müssen diese Anforderungen ab dem 1. Januar 2020 erfüllen. Die Bestimmungen gehen damit zwar über die EU-Empfehlungen hinaus, doch mangelt es vor allem an genauen Definitionen. Das Behindertengleichstellungsgesetz versteht unter Barrierefreiheit die Gestaltung der Umwelt auf eine solche Art, dass behinderte wie nichtbehinderte Menschen sie auf gleiche Weise nutzen können – ein Szenario, dass zwei Rollstuhlstellplätze alleine nicht gewährleisten können. Unklarheit herrscht beispielsweise über die Beschaffenheit der Sanitäranlagen. Da die Toiletten in Bussen in der Regel abgesenkt liegen und nur über Treppen zu erreichen sind, wären diese nicht als barrierefrei anzusehen. Auch würden externe Rahmenbedingungen das Reisen für behinderte Fahrgäste weiterhin erschweren, da beispielsweise nur sehr wenige Bushaltestellen barrierefrei gestaltet sind. Die zentralen Omnibusbahnhöfe in Hamburg, Mannheim, Essen und Pforzheim gehen hier mit gutem Beispiel voran, doch stellen sie eine Seltenheit dar. Stufenlose Zugänge oder taktile Leitsysteme für Sehbehinderte sind an den Busbahnhöfen nur selten vorzufinden. Aufgrund dieser Konditionen könnte die vollständige Barrierefreiheit auch nach Inkrafttreten der Gesetzesnovellierung weiterhin auf sich warten lassen.
 

Technische Tücken

Rollstuhlstellplätze im FernbusWorte in die Tat umzusetzen, ist nicht immer einfach. Zwar sind auch die Fernbus-Anbieter selbst an Barrierefreiheit interessiert, doch herrscht Uneinigkeit, darüber was technische Lösungen für den Einbau zweier Rollstuhlstellplätze angeht. Nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) fallen pro Rollstuhlplatz sechs Sitzplätze weg. Bei zwei vorgeschriebenen Rollstuhlstellplätzen entspricht dies also dem Wegfall von zwölf Sitzplätzen. Fernbus-Anbieter befürchten daher, dass es gerade bei nachgefragten Strecken zu hohen Umsatzeinbußen kommen kann. Zusätzlich dazu ist beim Umbau der Busse je Fahrzeug mit Kosten im fünfstelligen Bereich zu rechnen. Branchenexperten gehen davon aus, dass im Hinblick auf die Gesetzesnovellierung bei Neuanschaffungen vor allem auf Doppeldeckerbusse zurückgegriffen wird, da diese sich dank des Niederflureinstiegs für den Einbau von Rollstuhlplätzen besonders gut eignen. Auch Unterflur-Fahrzeuge wie der Van Hool Altano dürften sich in Zukunft größerer Beliebtheit erfreuen. Dennoch bleibt das Problem der Zugänglichkeit bestehen. Gregor Hintz, Sprecher von MeinFernbus, zeigte sich in der Vergangenheit pessimistisch angesichts der technischen Probleme: „Auf der IAA konnte noch kein Hersteller praktikable Lösungen inklusive Lift und Kombination mit variabler Sitzgestaltung für den täglichen Einsatz zeigen.“ Die Kompatibilität der Rollstühle mit dem Fernbus ist außerdem technisch problematisch. Rollstühle müssen zur Befestigung über Knotenpunkte nach DIN 75078 verfügen, da die Sicherheit der Fahrgäste ansonsten nicht gewährleistet ist. Alternativ können Rollstühle auch eine Herstellerfreigabe nach DIN EN 12183 oder DIN EN 12184 haben. Der BDO geht allerdings davon aus, dass aktuell nur rund 20 Prozent der Rollstühle überhaupt für den Transport im Fernbus geeignet sind.
 

Das barrierefreie Gesamtnetz als alternativer Lösungsvorschlag

Eine barrierefreie Gesamtflotte steht vor zahlreichen Hürden – von technischen Problemen über unklare Definitionen bis hin zu Fragen der Versicherung. Als Alternative führen Experten daher das barrierefreie Gesamtnetz an. In diesem Szenario muss sich der Rollstuhlfahrer vor oder während der Buchung ankündigen. Im Anschluss daran ist der Fernbus-Anbieter dafür zuständig, dass auf der gewünschten Strecke am Reisedatum ein barrierefrei ausgestatteter Fernbus eingesetzt wird. Dieses Konzept erlaubt es den Fahrgästen im Rollstuhl, jede beliebige Verbindung zu buchen, ohne dass die Busunternehmen aber die hohen Kosten für den barrierefreien Ausbau der gesamten Fernbus-Flotte aufbringen müssen. Einige Fernbus-Anbieter, wie etwa das britische Unternehmen megabus, bieten behinderten Reisenden diese Möglichkeit bereits an. Sollte es dennoch einmal zu Missverständnissen zwischen Fahrgast und Busunternehmen kommen, ist die Meldestelle für barrierefreie Fernbusse eine gute Anlaufstelle. Diese wurde am 1. Oktober 2014 ins Leben gerufen und wird vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) betrieben. Die Angestellten der Meldestelle kümmern sich nicht nur um die Belange der Fahrgäste, sondern überprüfen auch regelmäßig anhand von Testfahrten die Barrierefreiheit auf Fernbus-Reisen.
 

Die Konditionen der einzelnen Fernbus-Anbieter für Fahrgäste mit Behinderung

Barrierefreiheit DeinBus.deDie Beförderung von Fahrgästen im eigenen Rollstuhl ist bei DeinBus.de aktuell noch nicht möglich. Schwerbehinderte Fahrgäste dürfen allerdings nicht nur eine Begleitperson kostenlos mitnehmen, sondern auch selbst völlig umsonst alle inländischen Linien des Fernbus-Anbieters nutzen. Um dies zu tun, muss die Fahrt spätestens 72 Stunden vor Reisebeginn per E-Mail beim Busunternehmen angemeldet werden. Im Anhang der E-Mail muss sich ein Scan des gültigen Schwerbehindertenausweises finden. Orthopädische Hilfsmittel werden im Gepäckraum kostenfrei verstaut, müssen jedoch ebenfalls vorher über ein Kontaktformular oder per E-Mail angemeldet werden, damit geprüft werden kann, ob im entsprechenden Fernbus noch genügend Platz dafür vorhanden ist.
 
Barrierefreiheit EurolinesDerzeit bietet Eurolines keine Fernbusse, in denen der Fahrgast im eigenen Rollstuhl mit auf Reise gehen kann. Allerdings bietet das Busunternehmen seinen behinderten Kunden – gemäß der gesetzlichen Bestimmungen – einen Rabatt von 50 Prozent auf ausgewählten nationalen Linien sowie einigen internationalen Verbindungen. Zu beachten ist dabei allerdings, dass der Rabatt nicht bei Online-Buchungen gewährt wird, sondern ein Gang ins Reisebüro erforderlich ist. Eine Begleitperson, deren Notwendigkeit anhand des Schwerbehindertenausweises oder eines ärztlichen Attests nachweisbar ist, darf auf allen nationalen Linien kostenlos mit an Bord des Fernbusses. Auf grenzüberschreitenden Verbindungen gilt dies nur für Strecken ab 250 Kilometern. Im Falle kürzerer Wegstrecken muss die Begleitperson die Hälfte des regulären Ticketpreises zahlen.
 
Barrierefreiheit FlixBusZwar ist nicht jedes Fahrzeug von FlixBus barrierefrei ausgestattet, doch können Fahrgäste, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, dennoch die meisten Linien nutzen. Wichtig ist es jedoch, vorher (frühestens zwei Wochen und spätestens sieben Tage vor Buchung) Kontakt mit dem Kundenservice von FlixBus aufzunehmen. So kann geprüft werden, ob auf der entsprechenden Linie ein barrierefreier Bus eingesetzt werden kann. Wer zwar im Rollstuhl sitzt, aber auf einen gängigen Sitz wechseln kann, kann einen faltbaren Rollstuhl kostenlos im Gepäckraum verstauen. Dieser muss jedoch spätestens 36 Stunden vor Abfahrt als Sperrgepäck angemeldet werden. Dieselben Bestimmungen gelten für die Mitnahme eines Blindenführhundes, der kostenfrei im Fahrgastraum befördert werden kann. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste müssen in der Lage sein, die Fahrt ohne fremde Hilfe antreten zu können. Ist dies nicht der Fall, darf eine Begleitperson kostenlos mit an Bord, wenn die Notwendigkeit dieser im Schwerbehindertenausweis eingetragen ist.
 
Barrierefreiheit HellöDer österreichische Anbieter Hellö betreibt eine vollständig barrierefreie Flotte, in der jedes Fahrzeug über zwei Rollstuhlstellplätze und einen Hublift verfügt. Dies hat den Vorteil, dass die Reise im eigenen Rollstuhl im Vergleich zu anderen Anbietern relativ spontan angemeldet werden kann, nämlich bis zu 12 Stunden vor Abfahrt. Die Buchung muss dabei telefonisch erfolgen. Um auch seh- und hörgeschädigten Fahrgästen eine angenehme Fahrt ermöglichen zu können, werden aktuelle Reiseinformationen – wie etwa Verspätungen oder Zwischenstopps – sowohl über Durchsagen als auch visuell über Monitore im Bus weitergegeben.
 
Barrierefreiheit IC BusReisenden mit Behinderung wird empfohlen, zunächst die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn zu kontaktieren. Diese kann dann für Unterstützung an den Bahnhöfen sorgen oder einen Rollstuhl als Sperrgepäck anmelden. Wer die Reise nur im eigenen Rollstuhl antreten kann, sollte ebenfalls vor der Buchung die Mobilitätsservice-Zentrale kontaktieren, da nicht jeder IC Bus über einen Rollstuhlstellplatz verfügt. So kann geprüft werden, ob auf der jeweiligen Strecke ein Rollstuhlstellplatz frei ist. Zu beachten ist allerdings, dass die Toiletten in IC Bussen nicht barrierefrei sind. Die Busfahrer, die speziell im Umgang mit behinderten Fahrgästen geschult sind, halten in diesem Fall aber an Raststätten mit barrierefrei zugänglichen Toiletten. Wer Hilfe beim Ein- und Ausstieg oder bei der Anreise zum Busbahnhof benötigt, kann diese auch über die Mobilitätsservice-Zentrale anfordern. Dies ist jeweils bis 20:00 am Reisetag möglich.
 
Barrierefreiheit OUIBUSDie gesamte Busflotte des Fernbus-Anbieters OUIBUS ist barrierefrei ausgestattet, was bedeutet, dass jedes Fahrzeug über zwei Rollstuhlstellplätze verfügt. Reisenden, die im eigenen Rollstuhl im Fahrgastraum befördert werden möchten, wird dazu geraten, den Fernbus-Anbieter direkt zu kontaktieren und die Reise telefonisch zu buchen. Das Busunternehmen sorgt weiterhin dafür, dass gehbehinderte Fahrgäste am Abfahrtsbahnhof von einem Busfahrer oder Reisebegleiter bevorzugt unterstützt werden. Denselben Service dürfen Fahrgäste im Rollstuhl auch bei der Ankunft erwarten. Insgesamt soll so die Reise mit OUIBUS für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste möglichst einfach und komfortabel gestaltet werden.
 
Barrierefreiheit Student Agency (RegioJet)Der tschechische Anbieter Student Agency (RegioJet) kann aktuell keine Fahrgäste im eigenen Rollstuhl befördern. Es können lediglich Fahrgäste mit Student Agency (RegioJet) verreisen, die für die Dauer der Reise auf einen üblichen Sitz wechseln können. Zusammenklappbare Rollstühle können kostenlos im Gepäckraum verstaut werden.
 

Begleitpersonen, Blindenführhunde, Rabattkonditionen

Ist ein behinderter Fahrgast in der Lage, während der Fahrt auf einem üblichen Sitz Platz zu nehmen, so steht der Fahrt grundsätzlich nichts im Wege. Schwerbehinderte mit mindestens 50 GdB erhalten bei zahlreichen Fernbus-Anbietern Rabatt oder dürfen die Reisemöglichkeit sogar umsonst nutzen, wie etwa bei DeinBus.de oder IC Bus. Ansonsten gilt, dass in diesem Fall eine Begleitperson umsonst mit auf die Reise gehen darf (Vermerk B im Schwerbehindertenausweis). Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, diese während der Buchung anzumelden. Sehbehinderte Fahrgäste dürfen ihren Blindenführhund bei allen Fernbus-Anbietern im Fahrgastraum mitnehmen. Auch in diesem Fall gilt, dass eine vorherige Anmeldung des Blindenhundes nötig ist.
 

Fernbus-Anbieter Behindertenrabatt
DeinBus.de 100% Rabatt 
Begleitperson kostenlos
Eurolines 50% Rabatt (auf ausgewählten Strecken, nicht online buchbar)
Begleitperson kostenlos auf nationalen Strecken
FlixBus Begleitperson kostenlos
Hellö Begleitperson kostenlos
IC Bus 100% Rabatt 
Begleitperson kostenlos
OUIBUS Begleitperson kostenlos
Student Agency (RegioJet) Begleitperson kostenlos

 

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Bereits vor der Liberalisierung der Fernbusse zu Beginn…

17 Kommentare zu Barrierefreiheit Fernbus

  • Ute Ploetz sagt:

    Hallo,hier möchte ich mich einmal melden.Ich lebe in Leipzig und bin an den Rollstuhl gebunden.Nun habe ich noch ein Ziel,daß es sicher für viele Behinderte möglich sein dürfte bzw.müßte mit dem Bus Reisen zu dürfen.Ohne Internet konnte ich in ganz Leipzig keine Auskunft bekommen ,wo und wann ich jemanden von Ferbusreisen eine Auskunft erhalten.Ich wollte mich mit ihnen in Verbindung setzen.Früher esµöglich mit den Rg.zu fahren,aber leider wurden die Strecken gekürzt ,so das ich keine Möglichkeiten hatte ,nach Rostock zu reisen.Somit kam mir in den Sinn ,es m9it dem Fernbus zu Fahren,aber leider wurde nichts daraus.
    Somit bleibt mir nur die Möglichkeit zu warten bis die lieben Mitmenschen auch einmal daran denken ,daß nauch Behinderte ein recht haben,Preiswert und günstig zu reisen.Dies würde ich mir mal wünschen das es für die Verbindung zu Behinderten an der Zeit wäre nicht immer kämpfen zu müßen.
    Vieleicht ist es möglich ,das die Fernbusse auch Behinderte mit nehmen zu kölnneten.So viel Geld haben Behinderte nicht,alles für viel Geld eine Tagesreis oder mehrere Reisen machen zu dürfen.
    Ich finde es Traurig,das so wenig Mitgefühl unter den Menschen und bei soviel Geld was viele haben gibt.Ich selbst schreibe die nicht nur für mich ,sondern auch für die viele Leute ,denen es leider nicht möglich ist,wenigstens Preiswer5t fahren zu können.

    • Popp sagt:

      Ich bin am 05.08.2017, als Rollstuhlfahrer ,von Hh-ZOB mit dem FlixBus-Unternehmer nach Grömitz gefahren.
      Obwohl vorne das Piktogramm für Rollstuhlfahrer drauf war, war weder eine Rampe noch ein Rollstuhlplatz im Bus.
      Ich war also gezwungen aus dem Rollstuhl auszusteigen und mich an den hohen Stufen, anhand meiner Gehhilfen, hochzuziehen.
      Der Rollstuhl landete im Gepäckabteil unten im Bus.
      Das gleiche auf der Rückfahrt (Tagesausflug)
      Wollte mal ohne umsteigen, mit der Bahn drei Mal, bequem nach Grömitz fahren.
      Jetzt nehme ich in Kauf, eine Stunde länger unterwegs sein zu müssen und drei Mal umsteigen.
      Piktogramm „Rollstuhl“ stimmt also nicht!!l

  • Marita sagt:

    In der Vergangenheit bin ich mit Fernbus von muenster nach Bremen gefahren.was ich da erlebt habe ,da fällt einem nichts mehr ein.in Münster kam der Bus 20 min zu spät.ok kein Problem.ich bin gehbehindert mit 2kruecken. Ich kam nicht in den Bus rein.ich sollte hinten ein steigen da vorne voll wäre.Hinten waren Treppen da kam ich gar nicht klar.ich bat den Fahrer den buszusenken.dann kam ich auch so halbwegs rein.platz hatte ich auch bekommen.der Fahrer meinte wohl das ich 2plastze brauchte weil ich fülliger bin .Dann in Bremen die oberkroenung.ich kam nicht aus dem Bus raus weil kein Bürgersteig da war undie Stuffen zu hoch wären.ich hab mich hingesetzt und bin die Stufen runtergerutsch die Fahrer unhöflich und nicht hilfsbereit.nie wider so eine Fahrt.

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  • Frank dohm sagt:

    Ich habe eine frage zum Rabatt von Menschen mit Behinderung .Man sagte mir bei fixbus das es eine EU rechtlinie gebe und daher gebe es ab dem 25.07 2016 keine rabatt mehr.idt davon was bekannt .

    • Redaktion Fernbusse.de sagt:

      Hallo Frank,

      FlixBus hat den Behindertenrabatt laut eigener Aussage zum 25.7. abgeschafft, da dieser nicht in allen europäischen Ländern Standard ist und es teils auch keine offiziellen Schwerbehindertenausweise gibt. So soll die Benachteiligung internationaler Fahrgäste mit Behinderung ausgeschlossen werden.

      Die Beförderungsbedingungen wurden so tatsächlich an die aktuellen EU-Richtlinien angeglichen, die lediglich vorsehen, dass Verkehrsunternehmen ihr Bestes tun müssen, um Fahrgästen mit Behinderung eine möglichst einfache Reisemöglichkeit zu bieten. Einen Rabatt sieht die EU-Richtlinie jedoch nicht vor. In Deutschland ist der Behindertenrabatt über den Nachteilsausgleich lediglich für den öffentlichen Personennahverkehr gesetzlich verankert, nicht jedoch für den Fernverkehr der Bahn und somit auch nicht für Fernbusse. Aus diesem Grund gewähren nicht grundsätzlich alle Fernbus-Anbieter einen Rabatt für Menschen mit Behinderung.

      Viele Grüße
      Katja von Fernbusse.de

      • Holger sagt:

        Danke für diese Information, Katja! Ich hatte flixbus geschrieben und nach den Gutschein-Codes gefragt. Mit diesen Codes gab es immer den Behindertenrabatt nach Eingabe auf der Buchungsseite. Flixbus hat es nicht fertig bekommen, mir vernünftig zu antworten. Stattdessen gab es eine Standard-Mail für Hilfe beim Einstieg etc. Auf Nachfrage gab es keine Antwort. Kundenservice sieht anders aus.

        Viele Grüße
        Holger

    • Popp sagt:

      Dass stimmt nicht; bin vor einer Woche mit FlixBus gefahren. Begleitperson fährt kostenlos mit, wenn im Schwerbehindertenausweis ein „B“ nachgewiesen werden kann.
      Man bucht zuerst seinen eigenen Platz, muss dann ein zweites Mal anrufen, seine Buchungsnummer nennen und kann dann die Begleitperson kostenlos anmelden

      • Redaktion Fernbusse.de sagt:

        Hallo Popp,

        in der Frage ging es um Behindertenrabatte, die FlixBus früher zusätzlich angeboten hat. Ist eine Begleitperson in Ihrem Schwerbehindertenausweis angeführt, darf diese selbstverständlich umsonst mitreisen.

        Viele Grüße
        Andi von Fernbusse.de

  • Ika sagt:

    Hallo liebes Fernbus-Team,
    ich kann keine Liste aller europäischen benannten Busbahnhöfe finden – habt Ihr dazu eine Info?
    Danke und sonnige Grüße
    Ika

    • Redaktion Fernbusse.de sagt:

      Hallo Ika,

      leider liegt uns aktuell keine Liste über barrierefreie Busbahnhöfe in Europa vor. In Deutschland gelten die zentralen Omnibusbahnhöfe der Städte Hamburg, Mannheim, Essen und Pforzheim offiziell als barrierefrei. In vielen weiteren Städten, wie etwa am ZOB München, finden Sie außerdem eine Auswahl an barrierefreien Einrichtungen.

      Viele Grüße
      Katja von Fernbusse.de

  • Jürgen Horn sagt:

    Können Sie mir den genauen Wortlaut der EU-Empfehlung zur Bereitstellung von Rollstuhlstellplätzen nennen?
    Ich benötige die Auskunft für eine Präsentation. Vielen Dank.

    • Redaktion Fernbusse.de sagt:

      Hallo Jürgen,

      die genauen Bestimmungen der EU-Empfehlungen finden Sie in der Richtlinie 2001/85/EG des Europäischen Parlaments, im Anhang VII. Dort können Sie die einzelnen Vorschriften sowie den definierten Geltungsbereich nachlesen.

      Viele Grüße
      Katja von Fernbusse.de

  • Marcel sagt:

    Liebes Fernbusteam,

    ist etwas über die gesetzlichen Forderungen der behinderten gerechten Ausstattung in Frankreich bekannt?
    Gilt dort die gleiche Regelung wie in Deutschland?
    Was ist mit nicht deutschen Fernbusanbietern, die aber über die Grenzen hinweg in Deutschland fahren; müssen diese Busse ebenfalls behindertengerecht ausgestattet sein?

    Viele Grüße
    Marcel

    • Redaktion Fernbusse.de sagt:

      Hallo Marcel, 

      Da der Fernbusmarkt in Frankreich erst vor Kurzem liberalisiert wurde, gibt es bezüglich der behindertengerechten Ausstattung der Busse derzeit noch keine einheitlichen Standards. Im September wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Busunternehmen verpflichtet, ihre Busse ab sofort behindertengerecht auszustatten. Dies gilt jedoch vorerst nur für neue Fahrzeuge bzw. wenn die bestehenden Busse modernisiert werden. Da die einzelnen Fernbusanbieter verschiedene Regelungen für die Mitnahme von behinderten Fahrgästen haben, empfehlen wir Ihnen, sich bei einer konkreten Anfrage direkt das jeweilige Unternehmen zu wenden. 

      Viele Grüße
      Eva von Fernbusse.de

  • Jörg sagt:

    Also hier wird geschrieben ich Zitat “ Ist ein behinderter Fahrgast in der Lage, während der Fahrt auf einem üblichen Sitz Platz zu nehmen, so steht der Fahrt grundsätzlich nichts im Wege. Dieser Satz Sollten sich mal einige Fahrer durch lesen denn ich habe es schon oft erlebt das ein Fahrer mich nicht mitnehmen wollte .Was ich als unverschämt empfinde ich fahre oft alleine oder bin ich zu behindert bin um mitfahren zu dürfen . Dann dürften wir nicht mal mit Zug oder anderen Verkehrsmittel fahren und nur noch zuhause mit Vergitterten Türen und Fenster sein .

    • Redaktion Fernbusse.de sagt:

      Hallo Jörg,

      die Fernbus-Anbieter arbeiten aktuell daran, gehbehinderten Kunden die Reise im Fernbus zu erleichtern, beispielsweise durch spezifische Schulungen der Busfahrer. Auch die Fahrt im eigenen Rollstuhl wird bald häufiger möglich sein, da ab 2016 alle Neufahrzeuge über mindestens zwei Rollstuhlstellplätze verfügen müssen. Gerne weisen wir die Fernbus-Anbieter in der Zwischenzeit aber auf Ihren Kommentar hin, so dass schnellstmöglich Lösungen gefunden werden können und jeder den Fernbus als günstige Reisealternative nutzen kann.

      Viele Grüße
      Katja von Fernbusse.de

  • Martin Riek sagt:

    Hallo liebes Fernbusteam,habe da mal ein Anliegen,und zwar wird als Beispiel bei FlixBus oder mein Fernbus die Aussage getätigt das bei Behinderung 50% Rabatt und die Begleitperson kostenlos fahren darf..Leider ist es bei den meisten Anbieter so,das eine Begleitperson nur kostenlos mitfahren darf,wenn im Schwerehindertenausweiß der Vermerk B auch steht.Das vermisse ich hier ein bisschen.Zu meiner Person..100% Schwerbehindert mit Merkzeichen G . Trotz alledem finde ich Eure Seite sehr gut.Gruß Martin Riek

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