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Fernbus, Bahn und Auto im Vergleich: Wo ist die Fahrradmitnahme am einfachsten?Mit dem Fahrrad zu verreisen wird immer beliebter und das aus gutem Grund. Man ist am Urlaubsort ungebunden, nicht auf den Nahverkehr angewiesen und sorgt noch dazu für sportliche Betätigung. Zwar gibt es vielerorts die Möglichkeit, Räder zu leihen, doch bevorzugen die meisten Zweirad-Enthusiasten ihr eigenes Fahrrad. Vor jeder Reise stellt sich daher die Frage: Wie kriege ich das Fahrrad am einfachsten und günstigsten an den Urlaubsort?
 
Fernbusse.de ist dieser Frage einmal genauer nachgegangen und hat Fahrradtransport-Möglichkeiten im Fernbus, bei der Bahn und im eigenen Pkw unter die Lupe genommen:

 

Fahrradmitnahme im Fernbus

Grundsätzlich ist die Fahrradmitnahme im Fernbus gegen einen kleinen Aufpreis kein Problem – wenn man den richtigen Anbieter wählt! Da nicht jedes Busunternehmen Fahrräder transportiert, müssen Reisende sich vorher gut informieren. Eine zweite Stolperfalle besteht darin, dass manche Anbieter die Fahrräder nicht auf Heckträgern transportieren, sondern im Gepäckraum des Busses. Dafür muss das Rad in der Regel auseinandergenommen und in einer Transportbox oder einem dafür geeigneten Koffer verstaut werden. Dies hat auch für den Reisenden einen Vorteil, denn das Rad ist so vor etwaigen Beschädigungen gesichert. Beachten Sie außerdem, dass viele Anbieter die Möglichkeit der Fahrradmitnahme nicht pauschal auf allen Strecken anbieten: Bei IC Bus kann das Rad beispielsweise nur auf der Linie von Berlin nach Kopenhagen mit auf die Reise gehen.

Haben Sie einen Anbieter gefunden, der Ihr Fahrrad auf der gewünschten Strecke transportiert, müssen Sie sich außerdem noch darüber informieren, wie Sie die Fahrradmitnahme buchen können. Bei FlixBus ist der Vorgang am einfachsten: Hier sehen Sie auf der Seite des Anbieters direkt, ob noch ein Fahrradplatz verfügbar ist und können diesen Ihrer Buchung einfach per Klick auf das dafür vorgesehene Kästchen hinzufügen. Etwas komplizierter gestaltet sich der Fahrradtransport hingegen bei DeinBus.de: Hier muss die Option zuvor per Kontaktformular angefragt werden.
 

Anbieter Preis Konditionen
Fahrradmitnahme DeinBus.de 9€ Nur auf ausgewählten Linien
Antrag per Kontaktformular
Zahlung bar beim Busfahrer
Fahrradmitnahme FlixBus 9€ Nur auf ausgewählten Linien
Verfügbarkeit von Fahrradplätzen online einsehbar
Fahrrad kann der Buchung online hinzugefügt werden
Fahrradmitnahme IC Bus National: 9€
Mit Bahncard: 6€
International: 10€
Nur auf der Linie Berlin-Kopenhagen
Kunden müssen sich bei der DB nach Verfügbarkeit von
Fahrradplätzen erkundigen
Nationale Teilstrecken: Fahrradkarte kann online gebucht
werden
Internationale Teilstrecken: Fahrradkarte muss am Schalter
gelöst werden
Fahrradmitnahme Regiojet Innerhalb
Deutschlands:
kostenlos
International: 1€
Fahrräder mussen auseinandergenommen und sicher in einer
Transportbox verstaut werden

 

Fahrradmitnahme bei der Bahn

In vielen deutschen Zügen gibt es Fahrradabteile, weshalb sich die Mitnahme des eigenen Zweirads bei der Deutschen Bahn besonders einfach gestaltet. Beachten Sie allerdings, dass Sie Ihr Fahrrad nicht einfach wie einen Koffer kostenlos und unangemeldet mit in den Zug nehmen können: Stattdessen müssen Sie zuvor online, am Bahnschalter oder am Ticketautomaten eine Fahrradkarte lösen. Auch eine zusätzliche Stellplatzreservierung für 4,50 Euro ist – gerade im Fernverkehr – häufig nötig. Ist dies geschehen, müssen Sie eigentlich nur noch einsteigen, Ihr Fahrrad sichern und schon geht die Reise los!

Gut zu wissen: Für Fragen rund um die Fahrradmitnahme im Zug hat die Deutsche Bahn eine eigene Radfahrer-Hotline eingerichtet. Diese erreichen Sie täglich von 6 bis 22 Uhr unter 01806 996633 (20 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf).
 

Preis
Fahrradmitnahme Deutsche Bahn Inland: 9€
Mit Bahncard: 6€
International: 10€
Demontierte oder vollständig in einer Tasche verstaute Klappräder, die in die
Gepäckablage passen: kostenlos

 

Fahrradmitnahme im eigenen Pkw

Die Fahrradmitnahme im eigenen Auto ist häufig mit relativ hohem Aufwand verbunden – vor allem, wenn das Fahrrad zum ersten Mal mit auf die Reise geht und man es nicht im Innenraum transportieren will.

Plant man, häufiger mit dem Fahrrad zu verreisen, lohnt sich die Anschaffung eines Dach- oder Heckfahrradträgers. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile: Ein Dachgepäckträger führt zu keiner Einschränkung der Sicht, doch muss man aufgrund des höheren Luftwiderstands auch einen höheren Kraftstoffverbrauch einplanen. Auch das Durchfahren von Tunneln oder die Einfahrt in Parkhäuser kann zu Problemen führen. Bei einem Heckträger hingegen muss man mit erschwerten Sichtverhältnissen rechnen und auch der Kofferraum ist während der Reise nicht jederzeit frei zugänglich – dafür ist wenig Kraftaufwand beim Anheben und Befestigen der Räder nötig.

Beachten Sie außerdem, dass es gesetzliche Vorgaben im Bezug auf Fahrradträger einzuhalten gilt. Bei Heckträgern müssen Sie für ausreichend Beleuchtung und ein drittes Nummernschild sorgen. Abgestempelt muss es jedoch nicht sein. Eine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit für Pkw mit Fahrradträger gibt es zwar nicht, doch sollten Sie sich immer an die Höchstgeschwindigkeit halten, die vom Hersteller des Transportsystems empfohlen wird. So können Sie auch vermeiden, dass Ihnen im Falle eines Unfalls eine höhere Mitschuld zugesprochen wird. Beachten Sie außerdem, dass diese Regelungen in Ihrem Urlaubsland verschärft gelten können: Informieren Sie sich also nicht nur über die Gesetzeslage in Deutschland, sondern auch in den Ländern, die Sie auf Ihrer Reise passieren.

Mit dem Fahrrad verreisen
 

Alternative 1: Verschicken Sie Ihr Fahrrad einfach per Kurier!

Eine Alternative zu diesen drei Varianten, von der viele Reisende gar nichts wissen, ist der Fahrradversand per Kurier. Viele Paketdienste – darunter Hermes und DHL – bieten Kurierservices an, bei denen das Fahrrad zuhause abgeholt wird und für Sie einfach und bequem zum Urlaubsort gebracht wird. Nach der Auftragserteilung müssen Sie sich um so gut wie nichts mehr kümmern!

Bei Hermes funktioniert das Ganze beispielsweise so, dass ein Kurier das Rad ganz einfach bei Ihnen zuhause abholt. Gegen einen geringen Aufpreis bringt er sogar eine Schutzfolie mit, so dass Sie sich nicht um eine geeignete Verpackung oder
Ähnliches kümmern müssen. Sie können den Transport dann per Trackingcode jederzeit verfolgen und Ihr Rad am Urlaubsort wieder entgegennehmen. Die Sendung ist bis 1.000 Euro versichert und der Service kann für 45 Euro gebucht werden.

Auch die Deutsche Bahn bietet den Fahrradtransport an. Dieser wird ebenfalls über Hermes abgewickelt, was bedeutet, dass Ihr Rad wie oben beschrieben ganz unkompliziert bei Ihnen abgeholt wird. Es wird dann per Bahn versandt und auch hier können Sie das Rad ganz einfach am gewünschten Zustellort wieder abholen. Die Bahn verlangt für die Dienstleistung 27,90 Euro.

Alternative 2: Leihen Sie sich ein Fahrrad!

Fahrradverleih: Fast überall verfügbarNoch unkomplizierter und preisgünstiger ist es, sich am Urlaubsort einfach ein Fahrrad zu leihen. Der Service wird mittlerweile in vielen touristischen Regionen und in den meisten großen Städten angeboten. Dabei können Sie in der Regel wählen, ob Sie das Rad nur für einige Stunden, einen ganzen Tag oder sogar für eine Woche nutzen möchten. Häufig ist der Service auch mit einer App verbunden, so dass Sie ganz einfach sehen können, wo gerade das nächste freie Fahrrad steht und dieses – ebenfalls per App –buchen und direkt nutzen können.

Der Nachteil daran liegt allerdings auf der Hand: Es handelt sich um ein Leihrad und nicht um das eigene, weshalb diese Option für viele Fahrrad-Liebhaber gar nicht erst infrage kommt.

Fazit: Informieren Sie sich vor der Buchung!

Das Fahrrad mit in den Urlaub zu nehmen, ist meist kein Problem. Allerdings ist die Fahrradmitnahme häufig mit Aufwand und auch mit Kosten verbunden. Kunden sollten sich daher vor der Buchung der Reise eingehend darüber informieren, welche Optionen ihnen zur Verfügung stehen und welche jeweils am unkompliziertesten und kostengünstigsten sind. Auch Alternativen wie der Fahrradversand per Kurier oder ein Fahrradleihdienst sollten unter die Lupe genommen werden.(KH)
 
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