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FlixBus: Keine Preiserhöhung, doch Einführung kostenpflichtiger Servicefeatures möglichNach der Übernahme des österreichischen Konkurrenten Hellö hält der Fernbus-Anbieter FlixBus aktuell rund 92 Prozent Marktanteil in Deutschland. Obwohl man zunächst annehmen könnte, dass dies dem ehemaligen Start-up freie Hand bei der Preisgestaltung lassen würde, verspricht FlixBus die Preise nicht anzuheben. Da es sich bei Fernbus-Fahrgästen zum Großteil um eine preissensible Zielgruppe handelt, die aus Senioren, Studenten und jungen Familien besteht, und der Fernbus außerdem weiterhin in Konkurrenz zu Bahn, Mitfahrgelegenheit und Billigfliegern steht, gibt es wenig Spielraum. Allerdings merkt Schwämmlein in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ an, dass die letzten verfügbaren Tickets auf stark nachgefragten Strecken etwas teurer werden könnten und empfiehlt, stets früh zu buchen, um sich die günstigsten Tickets zu sichern.

Um dennoch das Unternehmensziel zu erreichen und bis spätestens 2018 gewinnbringend unterwegs zu sein, spielt FlixBus aktuell mit dem Gedanken, zusätzliche Gebühren für bestimmte Dienstleistungen oder Komfortmerkmale einzuführen. Das Preissystem von Fluggesellschaften dient dabei als Vorbild. Wer schon häufiger mit dem Flugzeug unterwegs war, weiß, dass während der Buchung nicht selten eine Reihe von zusätzlichen Dienstleistungen angeboten werden, die Extra-Gebühren nach sich ziehen. Diese können von der kostenpflichtigen Gepäckmitnahme über die Auswahl eines Wunschsitzplatzes bis hin zum sogenannten Priority Boarding reichen, bei dem man das Flugzeug für ein paar Euro extra als erster betreten darf.

So kann sich Schwämmlein laut eines Interviews mit der „Süddeutschen Zeitung“ vorstellen, für besonders beliebte Sitzplätze künftig einen Aufpreis zu berechnen. Die vorderen Plätze im Doppeldecker, die Fahrgästen einen Panoramablick bieten, könnten dementsprechend schon vorab reserviert werden. Auch sollen spätestens im nächsten Frühjahr Buchungen für größere Gruppen möglich sein, die ebenfalls ein paar Euro mehr kosten könnten.

Gänzlich neu sind die zusätzlichen Services bei Busreisen nicht. Vor allem in Südamerika, wo Fahrten gut und gerne über zehn Stunden dauern können, sind Fahrgäste häufig bereit, für mehr Service und Komfort im Fernbus etwas tiefer in die Tasche zu greifen. So gibt es in zahlreichen Bussen beispielsweise verschiedene Klassen, wobei sich die erste Klasse durch bequemere Sitze auszeichnet, die vollständig umgeklappt werden können und somit bei Nachtfahrten als Bett fungieren. Auch Decken und Kissen sowie ein Vorhang zum Schutz der Privatsphäre sind verfügbar. Wer sich nicht selbst um die Versorgung kümmern will, kann häufig auch eine Art Catering dazubuchen. (KH)

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