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Deutsche Bahn erwartet FahrgastrekordZwar hat die Deutsche Bahn die Fernbus-Konkurrenz nach eigenen Aussagen zu lange unterschätzt, doch zeigt das verspätete Eingreifen nun erste Erfolge. In den vergangenen Monaten experimentierte das Unternehmen zunehmend mit attraktiven Sparangeboten. Vor allem die 19-Euro-Tickets erfreuten sich großer Beliebtheit, weshalb das Angebot bis zum 12. September verlängert wurde. Insgesamt sind die Fahrpreise von Januar bis Mai 2016 um 5 Prozent gesunken. Parallel dazu ist im selben Zeitraum die Anzahl der Fahrgäste gestiegen: In den ICs und ICEs der Bahn wurden insgesamt 54,7 Millionen Fahrgäste befördert – ein Plus von 10 Prozent.

Hält der bisherige Erfolg an, darf sich die Bahn in diesem Jahr über einen Fahrgastrekord freuen. Die günstigen Preise verleiten immer mehr Reisende dazu, vom Fernbus wieder zurück auf die Deutsche Bahn umzusteigen. Laut einer Umfrage des Unternehmens handelt es sich bei 40 Prozent der neugewonnenen Kunden um Fahrgäste, die zuvor mit dem Fernbus unterwegs waren.

Damit sich die positive Entwicklung auch in der zweiten Hälfte des Jahres zeigt, will die Bahn in den kommenden Monaten einige Neuerungen einführen, die vor allem Bahncard-Besitzern und Sparpreis-Buchern zugutekommen. So können Sparpreis-Tickets ab August bis einen Tag vor Reisedatum umgetauscht oder storniert werden. Um Kunden den Weg zum Reisecenter zu ersparen, können die Spartickets demnächst auch online sechs Monate im Voraus gebucht werden. Bisher war dies nur am Ticketschalter möglich. Ebenfalls neu ist, dass Besitzer der Bahncard50 bald auch auf Sparpreise einen Rabatt von 25 Prozent erhalten. Dieser stand bisher nur Bahncard25-Inhabern zu. Entscheidet man sich also für die Bahncard50, erhält man mit Sicherheit immer den besten Preis. Für junge Reisende unter 26 Jahren und ältere Fahrgäste über 60 Jahren wird es demnächst Bahncards zum Sondertarif geben.

Bei ausgewählten Dienstleistungen müssen Kunden demnächst allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen. So steigt die Gebühr für Sitzplatzreservierung in der 1. Klasse und der Ticketkauf beim Schaffner wird demnächst teurer. Auch wer sich auf das vor langer Zeit angekündigte kostenlose WLAN in der 2. Klasse gefreut hat, wird enttäuscht. Die Bahn verkündete vor Kurzem, dass jedem Fahrgast nur ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung steht – ist dieses aufgebraucht, fallen Gebühren an.

Einen Nachteil bringt die optimierte Preispolitik der Bahn allerdings mit sich: Obwohl die Fahrgastzahlen steigen, wird nicht mehr Gewinn gemacht. So liegt das operative Ergebnis des Konzerns in den ersten Monaten 2016 rund 42 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Auf den „aggressiven Wettbewerb“ durch Fernbusse, Billigfluggesellschaften und Mitfahrgelegenheiten will man jedoch auch weiterhin reagieren: Anhand von zeitlich begrenzten Tests soll erkundet werden, was bei den Kunden auf Anklang stößt und welche Angebote man besser nicht ins Standardsortiment aufnimmt. Zu letzterem zählt beispielsweise die 1-Monats-Bahncard, die sich für das Unternehmen als Flop herausstellte. (KH)

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