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Nachhaltig Reisen mit dem FernbusDer Umweltschutz ist aktuell in aller Munde, was nicht zuletzt mit der „Fridays for Future“-Bewegung rund um die skandinavische Klimaaktivistin Greta Thunberg zu tun hat. Seitdem werden auch die Umweltauswirkungen des Reisens immer mehr hinterfragt. Gerade das Fliegen steht dabei in der Kritik. Für das schlechte Gewissen, das mit Flugreisen einhergeht, haben die Schweden sogar ein eigenes Wort geprägt: Flugscham. Doch gerade für kürzere Strecken gibt es zahlreiche klimafreundlichere Alternativen, wie unterschiedliche Studien zeigen.

CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsmittel

Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hat im Jahr 2017 die Emissionswerte unterschiedlicher Verkehrsmittel unter die Lupe genommen. Dabei wurde immer von einer durchschnittlichen Auslastung ausgegangen.

Die Ergebnisse waren eindeutig: Wer emissionsarm verreisen will, setzt auf Fernbus oder Bahn. Ersterer bringt es auf lediglich 23 Gramm CO2 pro Personenkilometer. Im Schienenfernverkehr werden etwa 35 Gramm CO2 verursacht. Abgeschlagen sind der Pkw mit 137 Gramm CO2 und vor allem das Flugzeug mit 245 Gramm CO2.

Die E-Mobilität der Zukunft

Auch wenn der Fernbus bereits als verhältnismäßig umweltschonendes Verkehrsmittel gilt, ruhen sich die einzelnen Anbieter sich nicht auf diesem Status aus.

Aktuell sind die meisten Fernbusse mit emissionsarmen Euro-6-Motoren ausgestattet. Viele können sich für die Zukunft jedoch auch Elektro-Busse vorstellen. So erklärte der erst vor Kurzem an den Start gegangene Anbieter Pinkbus beispielsweise im Interview mit gruene-startups.de, die gesamte Flotte auf Elektroantrieb umrüsten zu wollen. Voraussetzung ist, dass E-Busse bis dahin auch Strecken von über 600 Kilometern problemlos zurücklegen können. Auch der Marktführer FlixBus experimentiert bereits mit E-Mobilität. So sind auf ausgewählten Teststrecken in Frankreich und Deutschland bereits Busse unterwegs, die mit 100-prozentigem Ökostrom betrieben werden. „E-Busse sind im Moment in der Anschaffung zwar deutlich teurer, dennoch sind wir überzeugt, dass sich diese Investition in die Zukunft lohnt. Wir wollen damit ein klares Zeichen setzen und zeigen, dass die Mobilitätswende möglich ist“, erklärt Fabian Stenger, Geschäftsführer von FlixBus DACH.

Der finanzielle Aspekt von Klimaschäden

Während die bereits erwähnte ifeu-Studie lediglich die Emissionen analysiert, geht eine vor Kurzem veröffentlichte Studie des Umweltbundesamts (UBA) noch einen Schritt weiter. Dabei wurden auch Aspekte wie Lärmemissionen und Auswirkungen wie Ernteausfälle und Schäden an Gebäuden unter die Lupe genommen. Schließlich wurde ausgerechnet, wie viel es kosten würde, diese Schäden zu kompensieren.

Wer mit dem Fernbus unterwegs ist, müsste der UBA-Studie zufolge etwa 1,07 Cent pro Kilometer zahlen, um die negativen Umweltauswirkungen zu kompensieren. Bahnreisende sind mit 1,74 Cent pro Kilometer dabei. Bei einer durchschnittlichen Auslastung müssten Autofahrer 5,05 Cent pro Kilometer auf den Tisch legen. Auch hier schneidet das Flugzeug am schlechtesten ab: Ganze 8,33 Cent pro Kilometer müssten Reisende hier zahlen.

Wer auf seiner nächsten Reise tatsächlich helfen will, Klimaschäden zu kompensieren, kann dies bei vielen Anbietern über den Klimaschutzbeitrag tun. Zahlreiche Airlines und auch einige Fernbus-Anbieter erlauben es Reisenden, während der Online-Buchung einen freiwilligen Klimabeitrag hinzuzufügen. Das Geld, das darüber gesammelt wird, kommt im Anschluss ausgewählten Klimaschutzprojekten zugute.

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