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Nach Insolvenzantrag: Deutsche Touring ist zuversichtlichAufgrund des anhaltenden Konkurrenzkampfes im Fernbus-Markt, der vorrangig über günstige Ticketpreise ausgetragen wird, stellte die Deutsche Touring Anfang April 2017 einen Insolvenzantrag. Knapp drei Monate später stehen die Zeichen gut für das Traditionsunternehmen, das bereits im Jahr 1948 gegründet wurde und Teil des Eurolines-Verbands ist. Insolvenzverwalter Miguel Grosser zufolge befinden sich die Verhandlungen mit möglichen Investoren bereits in der Endphase. Auch verbindliche Angebote lägen laut Grosser bereits vor, weshalb in naher Zukunft Pläne für die dauerhafte Fortführung des Betriebs präsentiert werden sollen.

Das vorläufige Insolvenzverfahren lief laut Unternehmensangaben reibungslos, was vor allem dem Engagement der Mitarbeiter zuzuschreiben ist. Ein Großteil der Linien konnte in den vergangenen Wochen weiterhin betrieben werden und auch das tägliche Geschäft an den von der Deutsche Touring betriebenen Busbahnhöfen wurde nicht von der Insolvenz beeinträchtigt. Um nach der Stabilisierungsphase auch den dauerhaften Betrieb garantieren zu können, wurde ein Sozialplan mit Interessensausgleich vereinbart. 20 Stellen mussten infolge der Insolvenz abgebaut werden, wobei es sich bei einigen jedoch um Kündigungen durch die Mitarbeiter selbst handle. „Diese Einigung versetzt uns in die Lage, den Betrieb fortzuführen, bis wir Klarheit über eine etwaige Investorenlösung haben. Wir können die Verhandlungen damit im Interesse der Gläubiger wie der Mitarbeiter schnellstmöglich aber ohne Zeitdruck zum Abschluss bringen“, betont Grosser. Am 27. Juni wurde das Insolvenzverfahren offiziell eröffnet, was bedeutet, dass das Unternehmen ab sofort wieder kostendeckend wirtschaften und für Löhne und Gehälter selbst aufkommen muss.

Nachdem mit der Liberalisierung im Jahr 2013 zahlreiche neue Busanbieter in den Markt eingetreten sind, konnte bald eine starke Konsolidierung beobachtet werden. Der britische Anbieter city2city erachtete den Markt als wenig rentabel und zog sich schon nach wenigen Monaten aus dem deutschen Fernbus-Geschäft zurück. Infolge der Fusion zwischen FlixBus und MeinFernbus im Januar 2015 konnten sich die grünen Busse schnell als Marktführer durchsetzen. Die Übernahme des Konkurrenten Postbus sowie des kontinentaleuropäischen Geschäfts des britischen Anbieters megabus festigten diesen Status. Im vergangen Jahr zog sich die Bahn-Tochter Berlin Linien Bus nicht zuletzt aufgrund der Dominanz von FlixBus vom Markt zurück. Nach der Übernahme des österreichischen Konkurrenten Hellö, die am 1. Juli vollzogen wird, hält FlixBus einen Marktanteil von über 90 Prozent. (KH)

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