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Günstig von Stadt zu Stadt

Anhand eines Samples aus den ersten August-Tagen von 50.000 Suchanfragen, zu denen mehr als 125.000 Ergebnisse ausgegeben wurden, wurde eine genauere Analyse des Suchverhaltens der User auf Fernbusse.de durchgeführt. Zunächst wurden die beliebtesten Städte für An- und Abfahrt sowie die meist gesuchten Fernbuslinien ermittelt. In einem zweiten Schritt wurden diese in Relation zur Verfügbarkeit von Fernbussen gesetzt.

Die beliebteste Stadt für Fernbusreisen war dabei nach wie vor Berlin mit 15,46 Prozent aller Suchanfragen – auch die weiteren Plätze der Top-20 aller Suchanfragen spiegeln die deutschen Großstädte wider. Mit Freiburg, Heidelberg oder Konstanz fanden sich, wie schon bei der Markt-Analyse im Juli, auch wieder mehrere mittelgroße Studentenstädte unter den Top-Suchanfragen. Damit lässt sich erneut die Beliebtheit der Fernbusse bei Studenten und jungen Leuten belegen. Im Vergleich zur Auswertung im Juli zeigte sich eine Veränderung auf Platz zwei, so suchten deutlich weniger Fernbusreisende Verbindungen nach aber auch ab Hamburg. Stattdessen konnte München auf den zweiten Platz aufsteigen – allerdings mit weniger als halb so vielen Suchanfragen wie der Spitzenreiter Berlin. Auch auf Platz vier zeigte sich eine kleine Veränderung, so konnte Köln seine Beliebtheit gegenüber Frankfurt steigern – was man auch bei den beliebtesten Busverbindungen sehen kann. Hier ist nicht mehr Hamburg-Berlin auf der Spitzenposition, sondern Köln-Berlin. Auf den nächsten Plätzen folgen wieder in geringen Abständen Verbindungen nach und ab der Bundeshauptstadt, wie Berlin-Köln, München-Berlin, Berlin-Hamburg oder Berlin-München. Auch der Rest der 20 beliebtesten Fernbuslinien wird dominiert von den großen Metropolen des Landes.

Top-20 Suchanfragen 1. bis 12. August 2013 (Sample):

Tabelle Suchanfragen Juli AugustQuelle: Fernbusse.de, August 2013

Im nächsten Schritt der Datenanalyse wurde der relative Fernbus-Netzfaktor (rFNF) ermittelt, der die Beliebtheit einer Stadt oder Busverbindung in Relation zur tatsächlichen Verfügbarkeit von Fernbussen zeigt. Beispiele für bestens angebundene Städte sind nach wie vor Berlin oder Hamburg mit einem rFNF von 4,3 bzw. 4,1. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der rFNF durchschnittlich leicht erhöht, was zum einen auf einen leichten Rückgang der Suchanfragen für die großen Städte zugunsten von mittelgroßen zurückzuführen ist, aber auch auf das größere Angebot an Fernbuslinien. Mit der Aufnahme von regionalen Anbietern wie Likaliner oder Sprint-Bus in die Suche, der Integration aller city2city-Linien und dem Netzausbau bei FlixBus, MeinFernbus, DeinBus.de und city2city sind zahlreiche neue Verbindungen hinzugekommen und mehr Direktverbindungen verfügbar. Gerade in Frankfurt am Main und München zeigen sich diese Entwicklungen deutlich anhand des rFNF. Lag der Wert für Frankfurt im Juli noch bei 2,3, hat er sich zum August auf 4,3 gesteigert. Für München stieg der Wert von 2,9 auf 3,6. Lücken klaffen bei größeren Städten vor allem in Bonn und Mainz mit einem rFNF von unter 1, da nur ein bis zwei Fernbuslinien über diese Haltestellen verkehren. Gerade in Mainz ist mit der Installation von neuen Verbindungen von FlixBus und MeinFernbus, die Ende August starten, allerdings Besserung in Sicht.

Auch Saarbrücken, Chemnitz oder Kiel sind – bei Suchanfragen von um die 0,5 Prozent – noch sehr schlecht angebunden, mit Werten für den rFNF zwischen 0,7 und 0,1. Daneben betreffen die weißen Flecken auf der deutschen Fernbuskarte meist kleinere Städte, die in den Suchanfragen mit unter 0,5 Prozent aufschlagen, aber auch auf der Fernbus-Wünsche-Seite immer wieder angefragt werden. Doch auch hier bewegt sich etwas. So verkehrt MeinFernbus ab August über Städte wie Zweibrücken, Fischen oder Kempten, die bisher noch nicht ins Netz integriert waren. Daneben verbessern die grünen Busse schon bald die Anbindung von Chemnitz und Saarbrücken.

Insgesamt hat sich an dem Bild, das unsere Analyse im Juli ergeben hat, wenig geändert, die meisten deutschen Metropolen sind bereits sehr gut und direkt mit den Fernbussen verbunden, auch wenn Städte wie Mainz oder Bonn noch sehr schlecht angebunden sind. Ein Grund dafür dürfte aber auch sein, dass die Städte indirekt durch ihre nahe gelegenen Nachbarn Frankfurt oder Köln gut erreichbar sind. Dennoch haben auch die Anbieter diese Städte auf dem Plan und berücksichtigen sie nach und nach auf neuen Fernbuslinien. Großes Potential hat immer noch die Integration von kleineren Städten ins Fernbusnetz. Hier bieten sich nach wie vor Chancen für regionale Anbieter, aber auch Möglichkeiten für die großen Busunternehmen, die gerade im August schon einige neue Ziele in ihre Netzpläne integriert haben. Aber auch hier sind Grenzen zu erwarten, denn nicht jede Anbindung ist auch rentabel für die Unternehmen. (AO)
 
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