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Liberalisierung des französischen Fernbus-Markts: Das Rennen ist eröffnet!Mit der endgültigen Verabschiedung des sogenannten Macron-Gesetzes steht der Liberalisierung des französischen Fernbus-Markts nichts mehr im Weg. Die Erfolgsgeschichte der Fernbusse in Deutschland lässt nicht nur reisewillige Franzosen auf zahlreiche günstige Angebote und attraktive Städtereisen hoffen, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Fernbus-Anbieter mit besonderem Eifer um den neuen Markt bemühen. Um im Konkurrenzkampf zu bestehen, gründete das Busunternehmen Eurolines France jüngst die Tochtergesellschaft isilines, die Fahrten mit dem Fernbus zu besonders günstigen Preisen anbietet. So ist die Strecke von Lyon nach Paris bereits ab 5 Euro verfügbar. Die französische Staatsbahn SNCF ist schon länger in den französischen Fernbus-Markt involviert und bietet mit dem Ableger iDBUS günstige Busfahrten.

Wie auch in Deutschland wurden dem Fernbus-Verkehr in Frankreich zum Schutz der Staatsbahn strenge Restriktionen auferlegt. So waren bisher beispielsweise nur grenzüberschreitende Verbindungen von und nach Frankreich und nur vereinzelt innerfranzösische Linien verfügbar. Seit der Verabschiedung des Macron-Gesetzes dürfen nun jedoch auch Strecken innerhalb Frankreichs ab einer Länge von 100 Kilometern bedient werden. Einer der ersten Fernbus-Anbieter, der sich die neue Regelung zunutze macht, ist das britische Unternehmen megabus. Bereits zu Beginn dieser Woche nahm das Busunternehmen neun Verbindungen zwischen fünf französischen Städten in Betrieb. Dabei handelt es sich um Relationen, die zuvor schon in eine bereits bestehende grenzüberschreitende Linie von Köln nach Barcelona integriert waren. Während diese Einzelverbindungen jedoch vor der Gesetzesnovellierung nicht bedient werden durften, sind von nun an auch Tickets für Fahrten zwischen Mülhausen, Lyon, Avignon, Montpellier und Perpignan buchbar. Eine Linie von Paris nach Toulouse ist außerdem bereits in Betrieb. Auch bei der Eroberung des französischen Markts setzt der Fernbus-Anbieter megabus auf seine bewährte Strategie: Mit Ticketpreisen ab 1 Euro zuzüglich 50 Cent Buchungsgebühr will man neue Kunden vom Fernbus-Angebot überzeugen.

Neue Verbindungen hat auch der französische Fernbus-Anbieter iDBUS bereits angekündigt, wobei der genaue Streckenverlauf noch nicht bekannt ist. Ab dem 3. September sollen Tickets für Fahrten auf den neuen Linien buchbar sein. Das deutsche Busunternehmen MeinFernbus FlixBus steht ebenfalls in den Startlöchern. Aktuell bietet der Fernbus-Anbieter zwar lediglich grenzüberschreitende Fahrten an, doch die Eröffnung von Verbindungen zwischen den BeNeLux-Ländern und Frankreich sowie die Eröffnung eines inneritalienischen Netzes deuten darauf hin, dass künftig mit mehr Linien ohne Anschluss an Deutschland zu rechnen ist. Im Juni verkündete das Busunternehmen, als nächstes Haltestellen in Lyon, Marseille und an der Côte d’Azur in das bestehende Netz integrieren zu wollen. Um alle Preise stets im Auge zu behalten, findet sich auch in Frankreich eine Vielzahl von Vergleichsportalen in französicher Sprache, wir z.B. CheckMyBus.fr.

Die Liberalisierung des Fernbus-Markts in Frankreich lässt unterdessen auch Urlauber in der Schweiz auf zahlreiche neue Reisemöglichkeiten hoffen. In der Alpenrepublik ist der Markt noch immer strengen Regeln unterworfen. Inlandsverbindungen gibt es nicht und grenzüberschreitende Verbindungen haben die Schweizer der Marktöffnung in Nachbarländern zu verdanken. In Zürich hat sich die Anzahl der Busse im vergangen Jahr knapp verdoppelt: 212 An- und Abfahrten werden hier mittlerweile wöchentlich gezählt. Erst vor Kurzem nahm der Fernbus-Anbieter MeinFernbus FlixBus die schweizerische Hauptstadt Bern in sein Angebot auf, die aufgrund ihrer Lage möglicherweise als Knotenpunkt zwischen dem französischen und dem italienischen Streckennetz des Busunternehmens dienen könnte und so auch den Einwohnern der Schweiz günstige Fahrten zu attraktiven Urlaubszielen ermöglichen könnte. (KH)

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