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Lenk- und Ruhezeiten im deutschen FernbusverkehrDer TÜV und das statistische Bundesamt sind sich einig: Der Bus ist das sicherste Verkehrsmittel im nationalen Fernverkehr. Während der TÜV die hohen Sicherheitsstandards dank regelmäßiger Inspektionen und Tests aufrecht erhält, trägt eine EG-Verordnung dazu bei, dass sich der Fahrgast auch stets auf die sichere Fahrweise des Busfahrers verlassen kann. Diese Richtlinien, die auch für Fernbusse gelten, geben spezifische Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer im Personen- und Güterverkehr vor, die Risiken durch eventuell auftretende Ermüdungserscheinungen oder Konzentrationsverlust minimieren sollen.

Unterschieden werden dabei Tages- und Wochenlenkzeiten, deren Regelungen aneinander gekoppelt sind. Grundsätzlich darf ein Busfahrer pro Tag die Lenkzeit von neun Stunden nicht überschreiten, wobei er diese an zwei Tagen in der Woche auf zehn Stunden ausweiten darf. Pro Woche ist eine Höchstlenkzeit von 56 Stunden vorgesehen. Wird diese vom Busfahrer voll ausgeschöpft, dürfen in der darauffolgenden Woche jedoch nur 34 Stunden am Steuer verbracht werden, denn die Lenkzeit in zwei aufeinanderfolgenden Wochen darf 90 Stunden nicht überschreiten.

Neben den Lenkzeiten sind auch die Pausen gesetzlich verankert und müssen anhand der Aufzeichnungen der EG-Kontrollgeräte in Reise- und Fernbussen nachweisbar sein. Nach spätestens 4,5 Stunden muss der Busfahrer demnach eine Pause von 45 Minuten einlegen. Diese Pause kann nach Belieben auch aufgeteilt werden, jedoch gilt es dann, eine spezifische Reihenfolge einzuhalten: Eine 15-minütige Pause muss von einer 30-minütigen Pause gefolgt werden. Als Pause gilt, wenn der Busfahrer seinen Platz am Steuer verlassen kann und keinen anderweitigen Aufgaben nachgehen muss. Auch wenn gesetzlich vorgeschriebene Zwangspausen die Fahrtzeit verlängern, sind diese bei den meisten Fahrgästen doch sehr beliebt, denn sie können dazu genutzt werden, sich an einer Raststätte mit Proviant einzudecken oder einen kurzen Spaziergang zu machen.

Um unnötig lange Fahrtunterbrechungen auf weiten Entfernungen – wie einer Fahrt von Konstanz nach Berlin – zu vermeiden, setzen viele Fernbus-Anbieter auf eine Zweierbesetzung im Bus. So kann der erste Busfahrer auf halber Strecke vom Ersatzfahrer abgelöst werden. Eine andere Strategie zeigt sich beispielsweise beim Fernbus-Anbieter DeinBus.de, dessen Fahrplan hauptsächlich kürzere Strecken vorsieht, die auch im Falle eines Staus die Lenkzeit eines einzigen Busfahrers nicht überschreiten. Auch Verbindungen mit Umstieg, wie sie FlixBus anbietet, sind möglich. Als Umsteigeverbindung gekennzeichnete Linien haben den Vorteil, dass Fahrgäste ein Recht auf Weiterbeförderung haben, falls der Anschlussbus verpasst wird. Steht keine weitere Verbindung von MeinFernbus zur Verfügung, können auch Angebote der Bahn oder anderer Busunternehmen genutzt werden. (KH)

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