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FlixBus plant Netzerweiterung in NordamerikaNachdem die grünen Busse von FlixBus Europa im Sturm eroberten, wagte der Fernbus-Anbieter vor etwa einem halben Jahr auch den Sprung in die USA. So wurde zunächst der Markt an der Westküste auf Herz und Nieren getestet und für gut befunden. Nun will FlixBus auch die Ostküste und Kanada in das stetig wachsende Netz integrieren.

Trotz potenter Konkurrenten wie Greyhound und megabus legte FlixBus in den USA einen fulminanten Start hin. So verzeichnete der Anbieter auf der beliebten Strecke von Los Angeles nach Las Vegas eine durchschnittliche Auslastung von 75 Prozent. Auch auf den übrigen Strecken waren die Busse stets gut besetzt: Mit einer Auslastung von 60 Prozent waren sie im Süden Kaliforniens und in der San Francisco Bay Area unterwegs.

Dass sich FlixBus scheinbar mühelos gegen bekannte Konkurrenten durchsetzen konnte, lag zum Großteil an der Preispolitik des Unternehmens. Wie bereits in Europa setzte FlixBus die Preise so an, dass sie immer etwas unter denen der Mitbewerber lagen. So können Reisende die Fahrt von LA nach Las Vegas bei FlixBus schon ab 5 US-Dollar buchen. Bei Greyhound schlägt sie mit 11 US-Dollar zu Buche.

Experten rechnen allerdings damit, dass es FlixBus an der Ostküste nicht ganz so leicht haben wird. Immerhin wird diese von zahlreichen kleinen und großen Anbietern bedient. Vor allem New York City ist optimal in das nationale Fernbus-Netz eingegliedert und die Vielzahl an günstigen Zug- und Flugreisen erschwert das Geschäft zusätzlich.

Ebenfalls auf der Agenda des Unternehmens ist Kanada. Hier könnte der Markteinstieg durch gutes Timing erleichtert werden, denn Greyhound hat erst vor Kurzem einen Großteil seiner Routen in Kanada aufgegeben. Fast hundert Jahre bot das Traditionsunternehmen günstige Busfahrten zwischen der Provinz Kanadas und den Großstädten des Landes an. Aufgrund stark rückläufiger Fahrgastzahlen wurden aber eben jene Strecken eingestellt, so dass einige Regionen des Landes nahezu abgeschottet sind. Bedingt ist das geringe Interesse am Fernbus vor allem dadurch, dass Reisende in Nordamerika noch immer verstärkt auf das eigene Auto setzen. Dieses Anhalten am Individualverkehr könnte für FlixBus die größte Herausforderung bei der Expansion in Übersee darstellen. (KH)
 
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