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Ein halbes Jahr Schweizer Fernbusse: Eurobus zieht BilanzLange Zeit durften Fernbusse die Schweiz zwar auf internationalen Routen passieren, doch war es den Anbietern aufgrund des sogenannten Kabotageverbots untersagt, Reisende zwischen zwei Schweizer Städten zu befördern. Dies änderte sich vor rund sechs Monaten als das Bundesamt für Verkehr (BAV) einige nationale Linien des Schweizer Anbieters Eurobus Swiss-Express genehmigte. Nun zieht das Unternehmen eine teils ernüchternde Bilanz und will das Ruder mit einem neuen Fahrplan doch noch herumreißen.

Mit 36 Haltestellen ging Eurobus an den Start, darunter auch zahlreiche Klein- und Mittelstädte. Die Nachfrage war jedoch verhalten, was dazu führte, dass die Fernbusse des Unternehmens auf einzelnen Teilstrecken nur eine Auslastung von 5 bis 50 Prozent verzeichneten. Bei den Fahrgästen handelte es sich außerdem hauptsächlich um internationale Touristen, weshalb die Zahlen nach den reisestarken Sommermonaten weiter einbrachen. In den Köpfen der eigentlichen Zielgruppe – der Schweizer – scheint die günstige Reisealternative trotz der mitunter enormen Ersparnis gegenüber Bahnreisen noch nicht angekommen zu sein.

Um das zu ändern, ging Eurobus am 9. Dezember mit einem neuen und optimierten Fahrplan an den Start. Von den 36 Haltestellen wurde genau die Hälfte aus dem Streckennetz gestrichen. „Schneller, direkter, öfter“ lautet die neue Strategie des Unternehmens, die so umgesetzt werden soll. Die Reduzierung der Haltestellen resultiert in deutlich verkürzten Fahrtzeiten und erlaubt die höhere Taktung auf stark nachgefragten Strecken. So benötigt der Fernbus auf der Strecke Bellinzona-Luzern nur noch zwei statt drei Stunden. Wer von Zürich nach Bern fahren will, darf sich nun über doppelt so viele tägliche Verbindungen wie bisher freuen.

Eurobus betonte zugleich, dass Reisende mit dem Service an Bord sehr zufrieden gewesen seien. Ein Grund dafür könnten die neuen Doppeldeckerbusse gewesen sein, die eigens für den Schweizer Markt entworfen und nach und nach eingeführt wurden. Diese verfügen nicht nur über Rollstuhlstellplätze, sondern auch über barrierefrei zugängliche Sanitäreinrichtungen. Auch WLAN und ausreichend Steckdosen – sowohl in ihrer traditionellen Form als auch als USB-Ports – gehören zur Standardausstattung.

Um vor allem in der Schweiz mehr Reisende für sich zu gewinnen, will Eurobus künftig vermehrt auf Werbung setzen. Gerade im Online-Bereich sollen Kommunikation und Marketing intensiviert werden. Gleichzeitig will das Unternehmen an der Vertriebspartnerschaft mit dem europäischen Marktführer FlixBus festhalten: So werden Eurobus-Tickets nach wie vor über die Vertriebskanäle von FlixBus verfügbar sein. (KH)
 
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