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Günstig von Stadt zu Stadt

ADAC prüft Busbahnhöfe: Stuttgart wird Testsieger, Göttingen ist SchlusslichtZu einer angenehmen Fernbus-Reise gehört in der Regel nicht nur der Service an Bord, sondern auch der Komfort der Bushaltestelle. Gerade bei den kühlen Temperaturen der letzten Wochen sind Wartehallen und Kaffeeautomaten Gold wert. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus, wie der ADAC in einem aktuellen Test feststellte. Überprüft wurden zehn Busbahnhöfe in deutschen Großstädten, von denen kein einziger das Urteil „sehr gut“ erhielt.

Insgesamt wurden sechs der zehn ZOBs lediglich als ausreichend oder schlechter beurteilt. Als „sehr mangelhaft“ stellt sich die Lage in Göttingen dar, wo es weder eine Überdachung, noch elektronische Informationssysteme oder zentrale Ticketschalter gibt. Nur geringfügig mehr Komfort bietet sich Reisenden am Bremer Busbahnhof, welcher ebenfalls die schlechteste Wertung erhielt. Der Busbahnhof in Dortmund schnitt mit der Note „mangelhaft“ ab, während Mannheim, Berlin-Südkreuz und Rostock ein „ausreichend“ erhielten. Für Fahrgäste aus Hannover, Hamburg und Stuttgart (Note „gut“) beginnt die Reise hingegen vergleichsweise komfortabel.

Als Testsieger ging der Stuttgart Airport Busterminal hervor, der erst im vergangenen Mai eröffnet wurde. Der moderne Busbahnhof ist nicht nur komplett überdacht, sondern bietet auch Duschen und Wickelräume sowie Informationen in unterschiedlichen Sprachen. Dennoch stößt er bei zahlreichen Fahrgästen und Fernbus-Anbietern auf wenig Begeisterung, weil er zu weit vom Stadtzentrum entfernt liegt. Dies ist ein generelles Problem, mit dem sich Städte und Gemeinden aktuell konfrontiert sehen: Die bestehenden Busbahnhöfe in den Stadtzentren sind veraltet und verfügen über zu geringe Kapazitäten; für neue moderne Busterminals finden sich allerdings nur geeignete Standorte außerhalb der Innenstadt. Alexander Möller, für den Verbraucherschutz zuständiger ADAC-Geschäftsführer, erklärt das Problem wie folgt: „Der Fernbus-Markt hat sich in den letzten Jahren schneller entwickelt als die dazugehörige Infrastruktur.“

Ein möglicher Lösungsansatz, der schon seit mehreren Jahren im Raum steht, ist die Fernbus-Maut. Fahrgäste sollen so direkt an der Verbesserung der Infrastruktur beteiligt sein. Martin Burkert (SPD), Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, veranschlagt die Höhe der Abgabe etwa bei 0,4 Cent pro Fahrgast und Kilometer. Eine Fahrt von München nach Berlin, die aktuell ab 25 Euro zu haben ist, würde dementsprechend inklusive Maut mit 27,31 Euro zu Buche schlagen. Einer der größten Gegner der Fernbus-Maut ist Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Im vergangenen April erteilte er der Verkehrsministerkonferenz eine klare Absage erteilte. Seine Entscheidung begründete er damals damit, dass die Branche noch im Wachstum stecke und eine Zwangsabgabe dieses unnötig bremsen würde. Der Marktführer FlixBus teilt die Meinung des Verkehrsministers und gibt zu bedenken, dass Fernbusse hauptsächlich von Studenten, Rentnern und Familien genutzt würden, für die auch eine geringfügige Abgabe einen deutlichen Unterschied machen würde. (KH)

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